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Forschungsschwerpunkte im Bereich EnergieeffizienzAnwendung lastabtragender Wärmedämmung aus expandierten Polystyrol-Hartschaumplatten unter Gründungsplatten
Die erhöhten Anforderungen an den
baulichen Wärmeschutz erfordern auch für die an das
Erdreich angrenzende Gebäudehülle eine möglichst hohe
Wärmedämmung. Dies kann durch die vollflächige Anordnung
einer Dämmstoffplatte unter der Gründungsplatte erreicht
werden, die die Lasten aus Vertikal- und
Horizontalbeanspruchung abzutragen hat. Zur Anwendung
der Dämmstoffplatten sind abgesicherte Langzeitkennwerte
über das Kriechverhalten des Dämmstoffes notwendig um
das Setzungsverhalten über die Lebenszeitdauer der
Gebäude abzuschätzen. Am Institut für Bautechnik und
Holzbau der Leibniz Universität Hannover werden
experimentelle Untersuchungen zum Kurz- und
Langzeitragverhalten unter verschiedenen
Beanspruchungsarten durchgeführt. Aus den Ergebnissen
werden Empfehlungen für die zulässigen
Beanspruchbarkeiten von Dämmstoffplatten abgeleitet. Bild: Schnitt- und Seitenansicht des Versuchsstandes
Bild: Versuchsstand zur Schub- und Schub-Druck-Belastung Anwendung der Infrarot-Thermografie im BauwesenUm Wärmebrückeneffekte bzw. Fehlstellen in angebrachten Wärmedämmungen sichtbar zu machen, wird die Infrarotthermografie verwendet. Mit einer Spezialkamera wird das vom Untersuchungskörper abgestrahlte infrarote Wellenlängenspektrum aufgenommen und in ein für den Menschen sichtbares Bild umgewandelt. Bei der bildlichen Darstellung in der so genannten Fehlfarbendarstellung kennzeichnen gelbe bis rote Farbtöne warme Bereiche, grüne bis blaue Farbtöne hingegen kältere Bereiche. Am Institut für Bautechnik und Holzbau wird hierbei an der praktischen Anwendbarkeit der Infrarot-Messtechnik im Bauwesen geforscht.
Bild: Thermogramm Eckbereich – Darstellung einzelner Bezugstemperaturen entlang des Decken/Wandüberganges bzw. permanent entlang einer Bezugslinie
Bild: Tageslichtaufnahme und Thermografieaufnahme einer historischen Fassade Untersuchungen zur Anwendbarkeit des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) als Kenngröße für WärmetransportvorgängeDer stationär zu ermittelnde Wärmedurchgangskoeffizient U wird in den relevanten Normenwerken als wichtigster Kennwert zur Erfassung der thermischen Eigenschaften eines Bauteils verwendet. Da in einigen Fachpublikationen die Anwendbarkeit dieses U-Wertes kontrovers diskutiert wird, wurden an der Leibniz Universität Hannover Versuchsserien zum grundsätzlichen thermischen Verhalten verschiedener Baustoffproben durchgeführt. Hierzu wurden verschiedene Probekörper bündig in einem wärmegedämmten Heißluftofen eingesetzt und einem definierten Temperaturgefälle ausgesetzt. Die sich im Aufheiz- und stationären Zustand einstellenden Temperaturen wurden mit oberflächig aufgebrachten Temperatursensoren und Thermografieaufnahmen gemessen.
Bild: Messprinzip und praktischer Versuchsaufbau, hier mit Probekörper „Holzwerkstoff“
Bild : Erwärmung des Probekörpers „Holzwerkstoff“ mit fortschreitender Versuchsdauer (zeitlicher Abstand zwischen erster und letzter Aufnahme: 3,5 Std)
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AdresseInstitut für Bauphysik Aktuelles
Termine
Studentische Arbeiten
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| Letzte Änderung
01. April 2011
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| Copyright Institut für Bauphysik |
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